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Geschichte des ESV Warburg e.V. :

Bis 1959:

Der Eisenbahner-Sportverein Warburg wurde Anfang der 30iger Jahre gegründet und zwar als Turnverein. Die Übungsstunden wurden in der Turnhalle an der damaligen Daseburger Straße neben dem Übernachtungsgebäude der Eisenbahn abgehalten. Nähere Einzelheiten sind aus dieser Zeit nicht mehr bekannt. Uns liegen allerdings einige Bilder aus dieser Zeit vor.

Durch die Kriegswirren wurde der Sportbetrieb eingestellt, die Turnhalle wurde zum Teil als Lazarett benutzt.
Nach dem Krieg wurde der Sportbetrieb als Betriebssport der Eisenbahn wieder sporadisch aufgenommen.

Ab 1959:

Auf Anregung aus dem Kreis der DB-Mitarbeiter wurde auf Betreiben von Wilhelm Brügger, Heinrich Lippe und Adolf Hartmann der Verein am 1. Juli 1959 von 22 Eisenbahnern wieder neu gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Spk Aldag gewählt. Die Eintragung ins Vereinsregister wurde veranlasst. Als Sportarten wurden Turnen, Leichtathletik, Schwimmen , Wandern und Tischtennis vorgesehen. Der Beitrag für Kinder betrug 0,30 DM, für Jugendliche 0,50 DM und für Erwachsenen 1,00 DM. Die Zahl der Mitglieder stieg schnell auf 50 an, außerdem wurde der Jungwerkersport der DB in der Turnhalle des ESV abgehalten, sodass der Vorstand zunächst für eine neue Ausstattung der Turnhalle mit Turngeräten sorgen musste.
Der Verein trat zunächst dem Turnerbund und dem Verband der Eisenbahn-Sportverein bei. Im Jahre 1961 erfolgte sodann der Beitritt zum Fußball- und Leichathletikverband.
Bis zum Frühjahr 1964 war die Mitgliederzahl auf rund 150 gestiegen, zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Alphons Japes gewählt.
In den Jahren 1965 bis 1967 stand dann die Renovierung der Turnhalle im Vordergrund der Aktivitäten. Es wurde ua. eine Zwischendecke in der Turnhalle eingezogen und der Fußboden erneuert, investiert wurden insgesamt ca. 77.000,00 DM. Diese Renovierung war dringend erforderlich, da die Halle in diesen Jahren nicht nur vom Verein und den Mitarbeiter der DB, sondern auch teilweise von der Polizei, den Schülern der Landwirtschaftsschule und des Jugenddorf / Petrus-Damian-Schule und von den Mitgliedern des Versehrtensportvereins, des Postsportvereins, des SV Wormeln, ETSG Germete und des SV Dössel mitbenutzt wurde.
Im sportlichen Bereich waren inzwischen 4 Kegelriegen aktiv, die Turnhalle nutzten 5 verschiedene Riegen bei den Mädchen, Jungen, Damen und Herren. Die Vereinsmitglieder beteiligten sich in den folgenden Jahren in der Leichtathletik regelmäßig an den Waldlauf- und sonstigen Kreismeisterschaften, bei den Turnern am Gauturnfest in den verschiedenen Orten des Bezirks, am Iburg-Bergfest in Bad Driburg und sonstigen Meisterschaften.
Ein Höhepunkt in den folgenden Jahren war der jährliche Ausflug am Christi Himmelfahrtstag auf den Sportplatz in Nörde, wo sich die ESV-Vereine der Stadt Warburg (Nörde, Menne, Bonenburg, Ossendorf, Germete, Scherfede-Rimbeck und Warburg) nach einem gemeinsamen Umzug aus dem Ort mit Musikkapelle zu Leichtathletikwettkämpfen, Waldlauf und Fußballturnieren trafen. Dieses Fest war über Jahre ein Höhepunkt im jährlichen Vereinsleben.
Die Kegelriegen begannen in dieser Zeit ebenfalls an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen und zwar zunächst an den Bezirksmeisterschaften des Bezirks Wuppertal und an den Stadtmeisterschaften, die die Kegelbrüder des ESV ausrichteten.

Ab 1969:

Im Jahre 1969 gründete der Verein eine Judoabteilung und wurde Mitglied im Deutschen Judobund. Die Abteilung gewann schnell neue Mitglieder und war nach 1 Jahr auf rund 80 Mitglieder angestiegen, die sofort an Bezirksmeisterschaften mit großem Erfolg teilnahmen. Im Jahre 1972 konnte bei den Deutschen Eisenbahner-Judomeisterschaften sogar
ein 3. Platz erkämpft werden.
Im Jahre 1972/73 errichteten die Mitglieder des Vereins auf der ehemaligen Bundesbahnkippe am Ostausgang des Bahnhofs (heute: Tennisanlage des TC 80 Warburg) einen vereinseigenen Sportplatz, auf dem die Leichtathletikabteilung trainieren konnte. Dazu gehörte auch ein Fußballfeld.
In diesen Jahren wurde die Turnhalle weiterhin von anderen Organisationen, Schulen und Vereinen genutzt, so der Realschule Warburg, der Sonderschule Herlinghausen, des ESV Ossendorf, dem PSV Warburg, der SV Wormeln, dem SV Calenberg und dem Jugendclub „Komm in“ Warburg.

Ab 1978:

Ende des Jahres 1977 trat der langjährige Vorsitzende Alphons Japes zurück, die Mitglieder wählten an seine Stelle Wilhelm Rodermund, der mit einigen neuen Vorstandskollegen den Mut fasste, den seit langem gehegten Wunsch zu realisieren, eine vereinseigene Kegelbahn zu bauen.
Die Deutsche Bundesbahn überließ dem Verein die Erdgeschossräume des ehemaligen Übernachtsgebäudes, sodass mit einem Anbau eine Doppelkegelbahn erbaut werden konnte. Die Mitglieder leisteten über 4.000 Stunden an Eigenleistungen auf der Baustelle, auch wurden Bausteine verkauft.
Insgesamt wurden vom Verein rund 75.000,00 DM investiert, wobei ein Teil der aktiven Eisenbahner auch gegenüber der finanzierenden Sparda-Bank Wuppertal Bürgschaften übernahmen. Außerdem wurde seitens der Warburger Brauerei Kohlschein ein Darlehen für die Bestuhlung zur Verfügung gestellt.
Dank dieser Leistungen konnten pünktlich zur Oktoberwoche 1978 die Bahnen fertiggestellt werden. Zur Bahneröffnung veranstaltete die Kegelabteilung die Kreismeisterschaft im Kegeln, die seit dem ständig auf den Bahnen des ESV stattfinden.
Da die damit verbundenen Darlehensbelastungen im Jahre 1983 abgezahlt waren, wurde im Jahre 1985 der Gaststättenbereich um den heutigen Gast- bzw. Gesellschaftsraum erweitert, wobei auch die Theke eingebaut wurde. Die Vereinsmitglieder, insbesondere aber die jüngeren Kegler des Kegelclubs ESV Holzfäller, leisteten erneut ca. 2.000 Stunden an Eigenleistung, wodurch der Bau überhaupt erst ermöglicht wurde.
Wiederum konnte die Eröffnung anlässlich der Warburger Oktoberwoche in Anwesenheit des Bürgermeisters zur Kreismeisterschaft rechtzeitig erfolgen. Insgesamt wurde vom Verein erneut ein Betrag von ca. 25.000,00 DM investiert, erneut ua. auch durch ein Darlehen der Brauerei für die Theke, das über einen Bieraufschlag sodann bis zu Jahr 1988 zurückgezahlt wurde.

Ab 1988:

Um diese Investitionen auf Dauer für den Verein und seine Mitglieder zu erhalten, verhandelte der Vorstand im Jahre 1988/89 mit der Bundesbahndirektion Hannover über einen Ankauf des gesamten Vereinsgeländes mit Übernachtsgebäude und Turnhalle, die bis dahin nur zur Nutzung überlassen waren. Es kam zu langwierigen Verhandlungen mit der Bundesbahndirektion Hannover, in die auch das damalige Vorstandsmitglied der DB Adolf Hartmann und der damalige MdB Meinolf Michels eingeschaltet waren. Die Vorsitzenden Wilhelm Rodermund und Reinhold Cöster konnten im August 1989 ihre Unterschrift unter den notariellen Kaufvertrag setzen, womit das Vereinsgelände in einer Größe von 4343 qm nunmehr im Eigentum des ESV stand.
Wiederum musste eine Summe von 80.000,- DM bei der Sparkasse Höxter aufgenommen werden, um den Kaufpreis zu zahlen. Der Vorteil war jedoch, dass die Mitglieder des Vereins ihre sportlichen Aktivitäten nunmehr im vereinseigenen Sportheim ausüben konnten.
In den folgenden „Neunziger Jahre“ stand für den Vorstand die langsame Entschuldung und weniger die große sportliche Leistung, sondern der Breitensport im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Die Judoabteilung leistete mit ca. 80 Aktiven gute Arbeit und verfügte dank der guten Trainingsarbeit unter dem langjährigen Judowart Michael Schmidt über einige Dan-Träger.
In der Kindergruppe trainierten regelmäßig ca. 50 Kinder, die Damen- und Herrenriegen nutzten ebenfalls regelmäßig die vereinseigene Turnhalle. Als neue Angebote kamen auch gemischte Gruppen hinzu.

Ab 2000:

Zu Beginn des neuen Jahrtausends konnte dank eines Zuschusses der Eisenbahn bzw. des VDES zunächst das Turnhallendach für über 10.000,- DM saniert werden. Sportlich zu erwähnen sind die Gründungen neuer Gruppen, wie Flotte Hummeln oder die Step-Aeorbic-Gruppe.
Ein weiterer Meilenstein aus finanzieller Sicht war dann die Sanierung des gesamten Daches des Hausgebäudes im Sommer 2006. Bei dem anschließenden Ausbau von 2 Wohnungen im Dachgeschoss leisteten die Mitglieder des Kegelclubs ESV Holzfäller mehrere Hundert Stunden an Eigenleistungen, sodass dieser Ausbau überhaupt möglich war. Die Leitung der Arbeiten oblag dem neuen Geschäftsführers Klaus Niggemeier, der den Spk Theo Assauer nach 25 Jahren im Amt ablöste.
Hervorzuheben ist auch, dass der gesamte Vorstand erneut eine Bürgschaft gegenüber der Sparkasse für den investierten Betrag von 110.000,- € übernehmen musste.
Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Baumaßnahme legte der langjährige 1. Vorsitzende Wilhelm Rodermund nach über 30 Jahren im Amt wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag sein Amt nieder. Er wurde in der Jahreshauptversammlung 2008 einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.
Neue 1. Vorsitzende wurde Elke Brüggemann-Kohaupt, in deren erstem Amtsjahr sodann anlässlich der 60. Warburger Oktoberwoche das 30-jährige Bestehen der ESV-Kegelbahnen gefeiert werden konnte.
Im Jahr 2008 wurde das Sportangebot um eine Reha-Gruppe erweitert, wobei der Verein auch dem Verband der Behinderten-Sportverbände NW beitrat.